Google Earth

Googles mobiler 3D Atlas mit Zusatzinfos für iPhone und iPad

Mit Google Earth für iOS navigiert man über den Globus mit der Benutzerfreundlichkeit eines Apple-Geräts. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • umfangreiche Kartendarstellung
  • interessante Kipp-Funktion
  • einfache Suche
  • 3D-Ansicht für einige Städte
  • Google Street View integriert
  • leicht zu bedienende Ebenen mit Sehenswürdigkeiten

Nachteile

  • Touch-Bedienung wirkt manchmal abgehackt und reagiert nicht sofort
  • schlechte Integration der Richtungsfunktionen

Ausgezeichnet
9

Mit Google Earth für iOS navigiert man über den Globus mit der Benutzerfreundlichkeit eines Apple-Geräts.

Vom Wohnzimmer um die ganze Welt

Die App nutzt die gleichen Satelliten- und Luftbilder wie die Desktop-Version von Google Earth. Einziger Unterschied: Man navigiert in der App, indem man mit den Fingern über den Touchscreen wischt.

Google Earth eignet sich auf dem iPhone für die Suche nach Adressen und Routen. Die App zeigt automatisch die eigene Position an und zentriert die Karte, sobald man den entsprechende Menü-Knopf berührt. Die App verfügt wie die Desktop-Version über eine Suchfunktion, mit der man weltweit Adressen ausfindig macht.

Mit Google Earth für iOS findet man schneller eine Verbindung von A nach B als mit Google Maps oder der Kartenanwendung von Apple. Allerdings muss man etwas suchen, um die Funktion zu entdecken. Dafür nutzt man die Funktion Vom Startpunkt zum Ziel. Es folgt ein Popup-Fenster mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Die App präsentiert Routen, die man im Auto, zu Fuß, mit öffentlichen Transportmitteln oder mit dem Fahrrad zurücklegt. Allerdings fehlt die Option, einen Pin auf die Karte zu heften, um diese Position als Startpunkt für eine neue Route zu definieren.

Google Earth für iOS zeigt Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Wikipedia-Einträge und mit Ortsinformationen versehene Panoramabilder an. Diese Optionen ergänzt man als Ebenen, so dass die Karte vielfältige Informationen auf einen Blick bereithält. Die App unterstützt auch Google Street View, so dass man von Straßen und Plätzen einen genaueren Eindruck gewinnt. Für einige Städte stehen 3D-Ansichten bereit.

Mit Google Earth nutzt man zudem Karten, die man selbst auf dem PC oder dem iOS-Gerät erstellt hat.

Navigieren mit Google Earth

Unser Tipp: Bevor man mit Google Earth auf dem iPhone oder iPad startet, lohnt sich ein Blick in das Tutorial, um sich mit der Navigation vertraut zu machen. Einige Funktion erkennt man nicht auf den ersten Blick.

Die Karte bewegt man mit dem Finger in jede Richtung. Tippt man auf eine Stelle, zoomt die App auf den angetippten Punkt. Zieht man zwei Finger zusammen, vergrößert sich der Kartenausschnitt wieder. Mit einer Kreisbewegung verändert man den Blickwinkel. Kippt man das iOS-Gerät, ändert sich die Lage des Geländes.

Auch wenn sich die Kontrollen einfach anhören, reagieren sie in der Praxis nicht immer sofort. Abhängig davon, was man sich ansieht, wirkt die Navigation nicht immer flüssig. Das Zentrieren eines Punktes auf der Karte wird daher zum Geduldsspiel. Das gilt insbesondere für ältere iPhone- und iPad-Versionen.

Fazit: keine ganz perfekte App

Google Earth eignet sich hervorragend, um unseren Planeten zu erforschen. Die Navigation der iOS-Version könnte jedoch flüssiger sein.

Google Earth

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Google Earth 7.1.1